Museumsquartier Starnberg
Wohn- und Geschäftshausemsemble
Projektleitung für Beer Bembé Dellinger I LPH 1-2 (3)
Zur baurechtlichen Umsetzung eines zugunsten von Beer Bembé Dellinger entschiedenen städtebaulichen Wettbewerbs zur Ansiedelung einer Mischnutzung aus Wohnen, Gastronomie und Gewerbe wird durch Dritte ein vorhabenbezogenes Bebauungsplanverfahren umgesetzt. Die parallel dazu begonnene Gebäudeplanung verschränkt sich inhaltlich mit dem laufenden B-Planverfahren.

Zwischen der Maximilianstraße und dem Museum Starnberg prägen Baukörper in offener Bauweise das Bild. Den Auftakt bildet das Hotel Bayerischer Hof, gefolgt von der Villa Bayerlein sowie einem Wohnbau aus den 1950er Jahren. Eine zwischen diesen und dem Museum bestehende städtebauliche Brache, die die Wahrnehmung des Museums beeinträchtigt, wird mit drei neuen Baukörpern neu belebt. Ein Rücksprung an der Ecke Bahnhofstraße/ Bahnhofplatz schafft einen Auftakt und Vorplatz am Museumsweg. Ein zweiter Baukörper begleitet diesen Weg, ein dritter schafft durch Rücksprung einen gemeinsamen Raum mit dem Lochmannhaus. Plätze, Durchwegungen und Blickbeziehungen werten den Zugang zum Museum auf.

Die Wohnungen und eine Arztpraxis beherbergenden punktförmigen Baukörper stehen auf einem alles verbindenden Sockelgeschoss, das durch Restaurants und Gewerbe genutzt wird. Dieses Geschoss orientiert sich zur Bahnhofstraße, zum neuen Platz und der Freifläche zwischen Neubau und Museum und fördert die städtebauliche Integration und Verzahnung des Quatiers. Das Sockelgeschoss ist als Stahlbetonkonstruktion geplant, die Punkthäuser ursprünglich in Holzbauweise.


Auftraggeber Immobilieninvestor
BGF 2.500m2 I Baukosten 16 Mio €


