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Baubiologie

Gesundheitsschädliche Schadstoffe in Baustoffen und Inneneinrichtungen, schlechtes Raumklima, Schimmel, Elektrosmog oder Radon können zu gesundheitlichen Symptomen wie Schlafbeschwerden, Allergien, Kopfschmerzen, chronischer Müdigkeit, Infektionen, Depressionen oder Atemwegsbeschwerden führen.

Die Baubiologie betrachet die ganzheitlichen Beziehungen zwischen dem Menschen und seiner gebauten Umwelt. Ziel des baubiologischen Planungsansatzes ist ein gesundheitsförderliches und energieeffizientes gebautes Umfeld, in dem sich der Mensch hinsichtlich des Raumklimas und der Ästhetik wohlfühlt. Es soll ökologische Anforderungen bestmöglich erfüllen, ein gutes Zusammenleben ermöglichen, bezahlbar sein und dem Werterhalt dienen. ​

IBN-Leitlinien der Baubiologie

  • Minimierung von Reiz- und Schadstoffen; Versorgung mit Frischluft
    Vermeidung von gesundheitsschädlichen Schimmel- und Hefepilzen, Bakterien, Allergenen 
    Anwendung neutral- oder wohlriechender Materialien 
    Minimierung elektromagnetischer Felder und Funkwellen
    Bevorzugung von Strahlungswärme beim Heizen 

  • Verwendung natürlicher, schadstofffreier Materialien mit geringer Radioaktivität 

    Optimierung von Wärmedämmung/-Speicherung, Oberflächen-/Raumlufttemperaturen

    Verwendung feuchtigkeitsausgleichender Materialien 

    Geringe Neubaufeuchte 

    Optimierung von Raumakustik und Schallschutz (inkl. Infraschall)

  • Anwendung harmonischer Proportionen und Formen 

    Förderung der Sinneseindrücke wie Sehen, Hören, Riechen und Tasten

    Naturnahe Lichtverhältnisse und Farben; flimmerfreie Leuchtmittel 

    Berücksichtigung physiologischer und ergonomischer Erkenntnisse 

    Förderung der regionalen Baukultur und Handwerkskunst

  • Minimierung des Energieverbrauchs; Nutzung erneuerbarer Energiequellen

    Vermeidung von negativen Auswirkungen auf die Umwelt 

    Schonung natürlicher Ressourcen; Schutz von Flora und Fauna

    Regionalbezogene Bauweise; Materialien und Wirtschaftskreisläufe bestmöglicher Ökobilanz

    Optimierte Trinkwasserqualität 

  • Infrastrukturturelle Nutzungsmischung; kurze Wege zu Arbeit, ÖPNV, Schulen, Geschäften etc.

    Menschenwürdige und umweltschonende Gestaltung des Lebensraumes

    Ausreichende Grünflächen in Siedlungen

    Stärkung der Nah- und Selbstversorgung: Einbindung regionaler Netzwerke und Lieferanten 

    Bezüglich Altlasten, Strahlung, Schadstoff- und Lärmemissionen unbelastete Grundstückwahl

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