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Holzmassivbau

Aufgrund ihres optimalen Raumklimas sowie einer Vielzahl ökologischer, baubiologischer und bauphysikalischer Vorzüge liegt im zeitgemäßen Bauen in holzverdübelter, leim- und damit schadstofffreier, trenn- und wiederverwendbarer Holzmassivbauweise ein besonderes Potenzial für zahlreiche Bauvorhaben, das sich auch in Hybridformen, also in Kombination mit anderen Baustoffen, projektspezifisch optimieren lässt.

 

Holzbau ist konstruktiv nicht gleich Holzbau. Häufig mit ihm verbunden ist die Anwendung schadstoffhaltiger Bauelemente, wie formald- bzw. isocyanathaltigen Holzwerkstoffplatten (OSB, ESB, MDF etc.), Mineralwolle- oder Holzweichfaserdämmungen, Leimen, Bauschäumen etc. 

Der baubiologisch konsequente Holzbau vermeidet den Einbau von Toxinen und ermöglicht damit ein schadstoffemissionsfreies, der Holzmassivbau zudem ein diffusionsoffenes, wärme- und feuchtepufferndes sowie hochfrequenzstrahlungsdämpfendes Raumklima. 

Neben den zahlreichen Gesundheits- und Nachhaltigkeitsvorteilen erfüllt die Bauweise jegliche Schutzfunktionen und geht über den Lebenszyklus des Gebäudes hinweg mit interessanten Kosten- und Werterhaltvorteilen einher.

 

Die Verwendung von Holzmassivbauteilen schränkt die Gestaltungsmöglichkeiten in keiner Weise ein. Die Schönheit des Materials kann durch Lasur in verschiedenen Abstufungen gezeigt oder durch Kalk- oder Lehmputz beschichtet werden, ohne dass es seine positive Wirkung auf den Menschen verliert.

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Vorteilhafte Eigenschaften

  • Thermische Behaglichkeit durch konstantes Raumklima und angenehme Oberflächentemperaturen. 

     

    Optimale Pufferwirkung bzgl. Luftfeuchte. 

     

    Medizinwissenschaftlich belegte positive Wirkung

    von Holz auf Herz-Kreislaufgesundheit, parasympathische Aktivität, Stärkung der Stressresistenz und Regenerationsfähigkeit.

     

    Schadstofffreiheit, keine gesundheitsschädlichen Emissionen (Allergikereignung). Sorptionspotential von Luftschadstoffen.

     

    Bestwerte bzgl. Hochfrequenzstrahlungs-Transmissionsdämpfung. Ab 25cm und in Kombination mit abgeschirmten Fenstern hochfrequenzdichte Räume mgl. 

     

    Minimierung der Baufeuchte (Betontrocknung bis zu fünf Jahren), kein Trockenwohnen und damit verbunden geringerer Heizbedarf. 

     

    Minimierung der Baulärmemission durch erhöhten Vorfertigungsanteil.

  • Brandschutz

    Feuerwiderstandsklasse RE120  gewährleistet (Kapselung oder Bemessung auf Abbrand); geprüfte Bauteile 

     

    Schallschutz

    Erhöhter Schallschutz mit Mehrschaligkeit gewährleistet; geprüfte Bauteile 

     

    Hohes Schallabsorptions-/ Dämpfungsmaß, angenehme Raumakustik

     

    Wärmeschutz/ -Speicherung

    Wärmeschutz mit wenig/ ohne Dämmung. Thermische Behaglichkeit durch geringe Oberflächen-/ Lufttemperaturdifferenz. 

     

    Optimal ausgleichendes Pufferpotential zu Außentemperaturen durch minimierte Temperaturschwankungen aufgrund thermischer Langzeitspeicherkapazität und

    Temperaturträgheit. Gegenüber mineralischem Massivbau 3-4 mal längere thermische Speicherung (Bestwerte Auskühldauer). 

     

    Erheblich weniger/ kein Heizbedarf gegenüber Heizlastberechnung. Bauphysikalischer Nachweis mithilfe thermodynamischer Simulationen. Minimierungspotential Heiz-/Kühltechnik (Lowtech bzw. weitgehende Energieautarkie mgl.).

     

    Feuchteschutz

    Optimale Pufferwirkung bzgl. Luftfeuchte. Folienfrei winddichte und diffusionsoffene einstoffliche

    Massivholzwand ohne Kondensations- und Schimmelrisiken.

     

    Verwendung von Holz aus geeigneten Erntephasen. (wissenschaftlich nachgewiesene Holzerntephasenrelevanz

    in Bezug auf eine maßgeblich erhöhte Feuchte- und Schädlingsrelevanz, ETH Zürich). 

  • Nachwachsender Rohstoff/ Ressourcenschonung

    Minimierter grauer Energieverbrauch/ positive Ökobilanz

    Schadstofffreiheit

    Energieverbrauchsminimierung

    Minimierung technischer Installationen/Instandhaltung (Lowtech)

    Trennbarkeit und Wiederverwendbarkeit im Lebenszyklus (Werterhaltung)

    Müllvermeidung

  • Positive Lebenszykluskostenbilanz durch erhebliche Investitions- und Betriebskostensenkung (konventionell rd. 25% Erstellungskosten, davon

    zunehmend hoher KG 400-Anteil/ mind. 75% Betriebskosten im Lebenszyklus)

     

    Einsparpotential Finanzierungskosten durch Bauzeitverkürzung aufgrund erhöhten werkseitigen Vorfertigungsanteils 

     

    Förderungspotential für die Entwicklung, den Bau und die Vermarktung von Gebäuden in Holzbauweise gem. Bayerischer Förderrichtlinie Holz (BayFHolz), ggf. Abschreibungsvorteile bei QNG-Zertifizierung

     

    Werterhaltung der vollständig trennbaren schadstoffreien Primärkonstruktion durch vollständige Wiederverwendbarkeit in 2-3 Bauzyklen; Müllkostenvermeidung

     

    Sachwertrichtlinie ermittelt Gesamtnutzungsdauer seit 2012 nicht mehr nach Bauarten (Holz, Ziegel etc.). Nutzungsdauern gem. BNB-Lebenszyklusanalyse gleichwertig. 

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