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Netzstation Museumsinsel Berlin-Mitte

Neubau zwischen Bodemuseum und Pergamonmuseum

Projektleitung für HG Merz I LPH 1-5

Der durch die Sanierung und Modernisierung der Museen auf der Museumsinsel (UNESCO-Welterbe) gestiegene Bedarf an elektrischer Leistung erforderte den Neubau einer Netzstation mit Notstromaggregat. Der Standort unter dem Stadtbahnviadukt zwischen Bode- und Pergamonmuseum ist betrieblich bedingt und liegt im angrenzenden Pfeilerfeld neben einem Übergangsbauwerk der 'Archäologischen Promenade', die die Museen unterirdisch verbinden wird. Nach Fertigstellung der Museen wird die gesamte Insel für die Öffentlichkeit zugänglich sein. 

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Das Erscheinungsbild der Netzstation soll daher mit zurückhaltender Gestik einem hohen gestalterischen Anspruch gerecht werden. Ein unter das Viadukt geschobener Sichtbetonrahmen bildet das Gebäudevolumen. Schottenartige Wände trennen die Technikräume und nehmen Bezug auf die additive Pfeilerstruktur des Viadukts. Die Glasfassaden zum Bode- und Pergamonmuseum gewährleisten den Zugang zu den Technikräumen und die optische Durchlässigkeit. Großformatige Betonlamellen vor den Zu- und Abluftöffnungen fügen sich in die rahmenartigen Außenwände ein.

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Auftraggeberin Stiftung Preußischer Kulturbesitz

vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
BGF 180 m² I Baukosten 650 T€ 

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